arndt


 

Otto Arndt

 

Berufliche Laufbahn 

Otto Arndt wurde am 19. Juli 1920 als Sohn eines Lokomotivführers und späteren Oberbürgermeisters in Aschersleben geboren.  

In den Jahren von 1936-1939 absolvierte Arndt eine Lehre zum Schlosser bei der Deutschen Reichsbahn. Im 2. Weltkrieg war Arndt Obergefreiter bei der deutschen Luftwaffe.Nach dem Krieg trat er der SPD bei. Durch die (Zwangs-)vereinigung mit der KPD wurde er  zum Gründungsmitglied der SED. Er absolvierte die Inspektorenausbildung und machte bei der Deutschen Reichsbahn in der DDR schnell karriere. So wurde er bereits 1950 Vorsitzender des Reichsbahnamtes Aschersleben. Nur 1 Jahr später, wurde er als 31jähriger Eisenbahner Vizepräsident der Reichsbahndirektion Dresden und 1952 der Reichsbahndirektion Halle. Nachdem er in den Jahren 1960 bis 1961 die Parteihochschule besucht hatte, wurde er Präsident der Reichsbahndirektion Berlin und ab 1964 Stellvertreter des Ministers für Verkehrswesen und Erster Stellvertreter des Generaldirektors der Deutschen Reichsbahn. Am 15. Dezember 1970 wurde er als Nachfolger von Erwin Kramer, Minister für Verkehrswesen und Generaldirektor der Deutschen Reichsbahn. Die Doppelfunktion Minister und Generaldirektor der Deutschen Reichsbahn wurde auch bei Arndt beibehalten.

 

 Politische Laufbahn

Otto Arndt war seit 1971 Kandidat und wurde ab 1975 Mitglied des Zentralkomitees der SED. 1976 wurde er Volkskammerabgeordneter.

 

Im Jahre 1985 wollte er anlässig seines 65. Geburtstages in den Ruhestand gehen.  Der Wirtschaftssekretär im Politbüro der SED  Günter Mittag forderte ihn aber zum Bleiben auf.

Im November 1989 trat er mit dem gesamten Ministerrat der DDR zurück.

 

 Ehrungen


Seine Gestaltungsmöglichkeiten als Minister und Eisenbahner bleiben trotz seiner 19jährigen Amtszeit begrenzt. Die Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Deutschen Reichsbahn wurden vom Politbüro der SED - und nicht vom Verkehrsminister festgelegt bzw. sie ergaben sich aus den jeweiligen außenwirtschaftlichen Abhängigkeiten.


 

 

Im Jahre 1980 erhielt er den Vaterländischen Verdienstorden. 1985 wird er Held der Arbeit.

 

 Privatleben

Am 3. Februar 1992 stirbt Otto Arndt im Alter von 72 Jahren.

     Erinnerungen an Otto Arndt (Unser Fotoalbum)

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